Aktive - Pferde, Jockeys, Trainer

 

 

 

 

An dieser Stelle findet ihr in Kürze Informationen zu Pferden, Jockeys und Trainern, die in Deutschland im Hindernissport aktiv sind

Pferde

 

Hindernisrennen in Deutschland werden ausschließlich von Voll-und Halbblütern bestritten. Als Vollblut bezeichnet man ein Pferd, welches der Rasse Englisches Vollblut angehört und wessen Stammbaum sich lückenlos zurückverfolgen lässt zu den „Urahnen“ dieser Pferderasse. Ein Halbblüter hat in der Regel einen sehr hohen Vollblut-Anteil (über 90%), ist jedoch kein reinrassiger englischer Vollblüter. Diese Pferde werden von professionellen Trainern oder Besitzertrainern vorbereitet und von Jockeys, Rennreitern oder Amateuren im Rennen geritten.

 

Hindernispferde, die in Deutschland gezogen sind, haben in der Regel bereits einige Flachrennen bestritten bevor sie in Hindernisrennen starten. In anderen Ländern wie z.B. England und Irland werden Pferde speziell für Hindernisrennen gezüchtet und beginnen ihre Rennkarriere gleich auf der Hindernisbahn, oft jedoch in National Hunt flat races (Bumper), also Flachrennen speziell für Hindernispferde die über eine weitere Distanz als „normale“ Flachrennen führen. Natürlich gibt es auch dort Pferde, die von der Flachbahn ins Hindernismetier wechseln.

 

Rennpferde werden unter anderem eingesprungen wenn man aufgrund ihres Körperbaus oder ihrer Abstammung ein Talent für das Springen vermutet, wenn man ihnen Abwechslung bieten möchte oder wenn sie auf der Flachen keinen Enthusiasmus mehr zeigen. Das Einspringen erfolgt oft zunächst über kleinere Hindernisse oder Stangen, und sobald das Pferd diese Aufgabe gemeistert hat geht es über größere Sprünge. Ein Pferd sollte mehrmals im Training gesprungen sein und Talent, Können und Freude an diesem Metier gezeigt haben bevor es in einem Hindernisrennen startet. Ein Pferd, welches keinen Spaß am Springen hat wird auch auf Dauer kein Hindernispferd werden.

 

In Deutschland gibt es so gut wie keine gezielte Zucht von Hindernispferden mehr. Hengste, die anscheinend gute Gene für eine Hinderniskarriere vererben sind jedoch Samum und Desert Prince. Viele in Deutschland laufende Hindernispferde sind in anderen Ländern gezüchtet worden, wo es durchaus eine spezialisierte Hindernispferdezucht gibt. Ein Blick auf die Abstammung kann sich also lohnen, es ist jedoch nur eines von vielen Kriterien die Aufschluss darüber geben können ob ein Pferd ein gutes Hindernispferd ist bzw. wird. Ist das Pferd bereits gelaufen sind natürlich die bisher gezeigten Leistungen am aufschlussreichsten. Bei Hindernisdebütanten – also Pferden, die das erste Mal überhaupt in Hindernisrennen laufen – kann der Trainer und Jockey ein wichtiger Hinweis sein, denn je erfahrener und erfolgreicher sie sind sind, desto höher die Wahrscheinlichkeit dass das Pferd mit besten Voraussetzungen antritt. Jedoch brauchen Pferde oft ein paar Starts bevor sie um den Sieg mitmischen. Auch interessant sind natürlich Pferde, die aus einem Stall kommen der normalerweise keine Pferde in Hindernisrennen laufen hat, denn in einem solchen Fall wird es oftmals einen guten Grund geben, warum das Pferd über die Sprünge geschickt wird. Des Weiteren ist natürlich immer ein Blick in den Führring empfehlenswert, wo die Pferde vor dem Rennen vorgestellt werden, um Aussehen und Verhalten des Pferdes zu begutachten.

 

Jockeys

 

Hindernisrennen in Deutschland werden von professionellen Rennreitern und Amateur-Rennreitern geritten. Ein professioneller Rennreiter ist in der Regel an einem Trainingsstall beschäftigt, wo er in der Morgenarbeit mit ausreitet. Nachdem er seinen 50. Sieg erzielt hat darf er sich Jockey nennen. Ein Amateur-Rennreiter betreibt den Sport als Hobby. Hindernisreiter sind oftmals größer und schwerer als Flachjockeys, wobei es auch Reiter gibt die in beiden Disziplinen antreten. In Deutschland gibt es leider nur noch sehr wenige professionelle Hindernisreiter, und noch weniger Amateure, die über die Sprünge reiten. Die hiesige Reiter-Riege wird jedoch glücklicherweise oft durch ausländische Rennreiter erweitert, insbesondere aus England, Irland und Tschechien.

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Trainer

 

Hindernispferde werden in Deutschland sowohl von Berufstrainern wie auch von Besitzertrainern für die Rennen vorbereitet. Während ein Besitzertrainer nur eigene bzw. Pferde der Familie trainiert, kann ein Berufstrainer für jeden Besitzer agieren. Reine Hindernistrainer gibt es in Deutschland nicht, jedoch einige, die vergleichsweise besonders viele Hindernispferde trainieren. Einige Besitzertrainer haben sich jedoch dem Hindernissport voll und ganz verschrieben.

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